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Blutegeltherapie

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie (Hirudotherapie) ist eine seit Jahrhunderten bewährte naturheilkundliche Methode, die in der modernen Komplementärmedizin zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die im Speichel des Blutegels enthaltenen bioaktiven Substanzen wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und entstauend. Dadurch kann die Therapie bei einer Vielzahl von Beschwerden, insbesondere bei Gelenkerkrankungen, chronischen Schmerzen, Durchblutungsstörungen und venösen Leiden, eingesetzt werden.

Besonderheit der Methode nach Dr. Sukhov

Dr. Sukhov hat einen systemischen Ansatz in der Hirudotherapie entwickelt, der weit über die rein lokale Wirkung hinausgeht. Anstatt ausschließlich die unmittelbare Umgebung des Behandlungsortes zu beeinflussen, zielt seine Methode darauf ab, den gesamten Organismus – bis hin zur zellulären Ebene – in den Heilungsprozess einzubeziehen.

Allgemeine Wirkungsweise der Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie, auch als Hirudotherapie bekannt, ist eine traditionelle naturheilkundliche Behandlungsmethode, die seit Jahrhunderten angewendet wird. Ihre Wirksamkeit beruht auf mehreren kombinierten Mechanismen:

1. Freisetzung bioaktiver Substanzen: 
Beim Ansaugen sekretieren Blutegel Speichel, der eine Vielzahl von Wirkstoffen enthält. Dazu zählen unter anderem:

2. Verbesserung der Mikrozirkulation:
 Die lokale Stimulation der Durchblutung sorgt dafür, dass das behandelte Gewebe besser mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Dies unterstützt den natürlichen Heilungsprozess und kann Schwellungen sowie Entzündungen reduzieren. 3.

3. Schmerzlinderung und Entzündungshemmung:
 Die freigesetzten Substanzen wirken direkt auf die Schmerzrezeptoren und Entzündungsprozesse im Gewebe. Dies führt zu einer Reduktion von Schmerzen und fördert die Entspannung der Muskulatur, was besonders bei chronischen Schmerzzuständen und rheumatischen Beschwerden von Vorteil ist. 4.

4. Systemische Effekte: 
Neben den lokalen Wirkungen kann der Speichel der Blutegel auch systemisch wirken. Über den Blutkreislauf werden die bioaktiven Substanzen verteilt, was zur Regulation von Stoffwechselprozessen und zur Unterstützung der zellulären Regeneration beitragen kann.

Durch diese vielfältigen Effekte bietet die Blutegeltherapie einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung verschiedenster Beschwerden. Sie wird häufig als ergänzende Maßnahme zur klassischen Medizin eingesetzt, um sowohl akute als auch chronische Erkrankungen effektiv zu behandeln und den natürlichen Heilungsprozess des Körpers zu unterstützen.

Allgemeine Wirkungsweise der Blutegeltherapie

Meine Blutegeltherapie erfolgt in einem klar strukturierten Ablauf, der Sicherheit sowie eine individuell angepasste Behandlung gewährleistet:

Mit diesem strukturierten Vorgehen sorge ich dafür, dass die Blutegeltherapie sicher, effektiv und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt durchgeführt wird.

Medizinische Blutegel und ihre Anwendung

In meiner Praxis kommen ausschließlich medizinische Zuchtegel zum Einsatz, die aus kontrollierter Aufzucht stammen und nur einmal verwendet werden. Blutegel zur medizinischen Anwendung gelten gemäß §2 Abs. 1 Nr. 1 des Arzneimittelgesetzes als Fertigarzneimittel und unterliegen daher strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

In der Regel werden pro Sitzung vier bis sechs Blutegel verwendet, abhängig vom therapeutischen Ziel und der individuellen Situation des Patienten.

Anwendungsgebiete der Blutegeltherapie:

1. Rheumatische Erkrankungen:

2. Erkrankungen des Bewegungsapparates:

3. Phlebologie:

4. Kardiologie:

5. Dermatologie:

6. Neurologie:

7. Hämatologie:

8. Gynäkologie/Andrologie:

9. HNO:

10. Augenerkrankungen:

11. Zahnmedizinische Erkrankungen:

Quelle: Hirudotherapie – Ein Handbuch der Blutegeltherapie von Dr. med. D. Kaehler Schweizer und Dr. rer. nat. M. Westendorff, Belisana Verlag

Kontraindikationen für die Blutegeltherapie

1. Schwangerschaft
2. Hämophilie
3. Maligne Tumore
4. Allergien gegen Blutegel oder deren Sekrete
5. Aktive Infektionen an der Behandlungsstelle ( Wenn eine aktive Infektion an der Stelle besteht, an der die Blutegel platziert werden sollen, sollte die Behandlung verschoben werden, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden)
6. Thrombozytopenie
7. Immunschwäche, langjährige Dialyse bei Nierenerkrankungen
8. Medikamentöse Blutverdünner (Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten die Blutegeltherapie nach abspräche mit dem Arzt durchführen)
9. Unkontrollierter Bluthochdruck
10.Hypotonie mit einem Blutdruck unter 60/80
11. Anämie
12.Erosive (geschwürbildende) Entzündungen der Magenschleimhaut und Blutungen aus dem Verdauungstrakt
13. Fortgeschrittene periphere Gefäßerkrankungen (pAVK ab Stadium III) 

14. Ausgeprägte Wundheilungsstörungen (z.B. bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, bei erheblichem Übergewicht, etc.) 

15. Psychische Erkrankungen (Der Patient muss in der Lage sein, selbständig über sich zu entscheiden, oder es muss die Zustimmung eines rechtlichen Betreuers vorliegen)

Sollten Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren wollen, stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung

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Gerne beantworte ich alle Ihre Fragen und helfe Ihnen bei der Auswahl der besten Behandlungen.